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Der Beton (concrete) ist ein Konglomerat aus Zuschlag und Zementstein als Bindemittel; er ist also ein künstliches Gestein. Die Herstellung erfolgt durch Mischen der Zuschläge aus Sand und Kies mit Zement und Wasser, wobei je nach Bedarf Zusatzmittel und Zusatzstoffe beigegeben werden, die die chemischen oder physikalischen Eigenschaften des frischen oder erhärteten Betons beeinflussen. Der Frischbeton wird in die Schalung eingebracht und mit Rüttlern verdichtet. Die Erhärtung des Betons beginnt nach wenigen Stunden und ist je nach Zementart und den Lagerungsbedingungen nach 28 Tagen zu ca. 60 bis 80% abgeschlossen. Die Herstellung kann als Ortbeton oder Fertig- bzw. Transportbeton erfolgen. Je nach Verarbeitung unterscheidet man Guss-, Stampf-, Spritz-, Rüttel-, Pump- oder Schleuderbeton. Der erhärtete Beton wird je nach der Rohdichte in folgende Betongruppen eingeteilt:

  • Schwerbeton ρR > 2,8 t / m³

  • Normalbeton ρR = 2,0 - 2,8 t / m³

  • Leichtbeton ρR ≤ 2,0 t / m³


  • Um die vom Beton erwarteten Eigenschaften – insbesondere im Oberflächenbereich – zu erhalten, ist eine sorgfältige Nachbehandlung und ein Schutz über einen angemessen Zeitraum erforderlich. Bevorzugte Maßnahmen sind: Belassen in der Schalung / Abdecken der Betonoberfläche mit dampfdichten Folien / Auflegen von wasserspeichernden Abdeckungen unter ständigem Feuchthalten bei gleichzeitigem Verdunstungsschutz / kontinuierliches Besprühen mit Wasser bzw. Fluten / Aufsprühen eines Nachbehandlungsmittels mit nachgewiesener Eignung.